Am 19. und 20. September 2026 waren vier Mitglieder der Schwert-Greifen Rostock, Jens, Lars, Mathias und Torben, zu Gast bei den Kalkriese Bouts im Varusschlacht-Museum.
Gemeinsam mit den Gastgebern der Dimicatores, Teilnehmern der Zeiteninsel Marburg und weiteren Interessierten stand an diesem Wochenende das Schildfechten mit dem „germanischen“ Schild im Fokus. Grundlage bildeten dabei Fechttechniken, die auf der Grundlage der Waffeneigenschaften und allgemeingültiger Kampfkunstprinzipien rekonstruiert wurden, die gemeinsam trainiert, diskutiert und im freien Fechten erprobt wurden. Teile dieser Techniken sind vom I.33 inspiriert. Dabei wurde sowohl in historisch akkurater Ausrüstung als auch in moderner Fecht- und Sportbekleidung trainiert, wodurch unterschiedliche Herangehensweisen und Forschungsansätze ihren Platz fanden.

Neben dem praktischen Training gab es ein Seminar zur Frage, wie Schild und Speer möglicherweise gemeinsam geführt wurden. Die vorgestellten Ansätze wurden direkt im Anschluss praktisch umgesetzt und teilweise auch unter Einsatz von Fechtmasken weiter erforscht und getestet.
Ein besonderes Highlight war die persönliche Führung durch die Sonderausstellung „Verlorene Krieger“ am Sonntag. Darüber hinaus hatten alle Teilnehmer während des gesamten Wochenendes die Möglichkeit, die Ausstellungen des Museums frei zu besuchen und sich mit den Funden und Erkenntnissen rund um Kalkriese auseinanderzusetzen.
Wir bedanken uns herzlich bei Ingo Petri und dem Team des Varusschlacht-Museums für die hervorragende Organisation, die Gastfreundschaft und die spannenden Einblicke. Wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen , eventuell bei den Römer- und Germanentagen zu Pfingsten.













